Mittwoch, 9. Juli 2014

Das "Futurology"-Cover wurde in Kassel fotografiert

Im Artikel der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeine erfahren wir, dass das Cover des neuen Manics-Albums in Kassel, im Staatspark Karlsaue aufgenommen wurde.

"(...) Die Fotos stammen aus dem Buch „Feminist“, für das Val sich in 80 Frauenrollen selbst abgelichtet hat. Ursprünglich wollten die Manic Street Preachers das Bild, das Val mit blonder Perücke und gelben Handschuhen in der Fleischerei Burghardt in Kassels Vorderem Westen zeigt. Die 43-Jährige hatte es aber bereits an das Frauenfilmfestival Dortmund/Köln verkauft. Deshalb hat es nun die Karlsaue aufs Cover geschafft.
Val hat das Bild vor zweieinhalb Jahren an einem klirrend kalten Wintertag aufgenommen. Bei minus 19 Grad stellte sie sich mit einem faltbaren Raumschiff ihrer Kinder auf einen Eisblock und lichtete sich 200 Mal selbst ab - bis alles perfekt aussah. Am Ende war die Laptop-Tastatur eingefroren. (...)"

Vollständiger Artikel hier: 

Glückwunsch, Deutsche Fußball-Nationalmannschaft, zum 7:1!

Kürzlich hat Simon Price (Journalist und Autor der Manics-Biografie "Everything") einen neuen Text für "Motorcycle Emptiness" aus Namen deutscher Fußballer entworfen. Zachery Stephenson hat den Song aufgenommen. Hier ist das Video, zur Feier des Tages. ;-)


Freitag, 4. Juli 2014

Donnerstag, 3. Juli 2014

Kauft jemand noch gedruckte Musikpresse? - Hier lesen, ob es sich diesmal lohnt.

Musikexpress , Juli 2014
In der Bewertungsübersicht der Redaktion erhält das Album zwischen zwei und vier Sterne.

Der Autor der Albumkritik Reiner Reitsamer gibt 2 von 6 Sternen ( = "uninteressant").
"(...) Seinen Titel trägt das Album übrigens zu Unrecht: Als "futuristisch" wären die leblosen Synthies und Beats, die fast jeden Song ruinieren, nicht einmal in den Achzigern durchgegangen."

P.S. Im Magazin gibt es noch zwei Seiten "Blind Date" mit James. Er muss Songs erkennen/erraten.



Rolling Stone, Juli 2014 
Uwe Kopf mag das Album und gibt 4 Sterne ("formidabel") von 5.
"(...) das Majestätische der Preachers zeigt sich wie üblich besonders in der Tonart D-Dur, sie erinnern dann an Mozart und seine "Prager Sinfonie". (...)"

Das Album steigt neu auf Platz 16 der Autoren-Charts ein.


Classic Rock, Juli/August 2014
Henning Richter schreibt relativ wenig, aber vergibt das "Prädikat: kämpferisch & aufregend" mit 8 von 10 Punkten.

Zusätzlich noch eine halbe Seite Bericht (und eine halbe Seite Foto).


Visions, Juli 2014
Interview mit James Dean Bradfield 

"Futurologie" - deutsche Stimmen im WWW

Plattentests.de hat "Futurology" zum Album der Woche gekürt.
"(...)Der einzige Maßstab, nach dem sich die Waliser richten, ist die Qualität. Und die ist auf "Futurology" so hoch wie seit mindestens fünf Jahren nicht mehr."

 Im dazugehörigen Forum werden die bisher veröffentlichten Songs aber kontrovers diskutiert.
"Love 'em or hate 'em" - in Deutschland hat der Spruch noch Bestand. In GB werden die Manics inzwischen scheinbar ja von jedem geliebt! ;-)


Weitere Online-Stimmen:

Weser-Kurier, 27.06.2014: Für Europa!
"(...) "Europe had a language problem / The German roads / They gave me vision / I've seen the future it's not written" heißt es in "Europa Geht Durch Mich", dessen deutschen Passagen die Schauspielerin Nina Hoss singt. Das mag schwarz auf weiß alles erst mal ganz schön verrückt erscheinen. Doch so frisch und voller Dringlichkeit klangen die Manic Street Preachers tatsächlich lange nicht mehr."

Weser-Kurier: Interview mit James Dean Bradfield


Berliner Zeitung, 03.07.2014: Die Deutschen und ihr Wahrnehmungsproblem
(Interview mit James Dean Bradfield)
"(...) Berlin ist eine der deutschen Städte, wo du Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sehen kannst – alles fügt sich hier leger zusammen. Visuell sowieso. Aber auch gefühlsmäßig ist Deutschland ein Land, das sich selbst gut kennt und trotzdem keine Angst vor Veränderungen hat und in Richtung Zukunft geht! Das ist für uns Briten nicht selbstverständlich. (...)"


Laut.de vergibt 4 von 5 Sternen: An allen Ecken und Enden klappert, schnarrt und grawungelt es.
"Kleiner Ausblick in die Zukunft gefällig? Aber gerne: Die Manic Street Preachers werden mit ihrem zwölften Album nicht dafür sorgen, dass plötzlich zehntausende von neuen Hörern zu ihnen finden. Offene Fans, die den Weg der Waliser bis hierhin mitgegangen sind, werden die Platte mögen, weil sie erneut experimentell und spielfreudig ist. Engstirnigere Zeitgenossen werden weiterhin Richey Edwards und dessen selbstzerstörerischer Düsternis hinterhertrauern und den Einzug von Popelementen in den Manics-Kosmos verfluchen. (...)"

Dienstag, 1. Juli 2014

"Futurology" - Pressestimmen

Am kommenden Freitag, den 4. Juli 2014 erscheint das neue Album "Futurology" der Manic Street Preachers.

Während das Album in Großbritannien fast nur sehr positive Kritiken erhält, ist die deutschsprachige Presse nicht ganz überzeugt. Also ist alles wie immer.

Spiegel Online, 01.07.2014: Neue CDs
"(...) Kaum ein Jahr ist seit dem letzten, eher introvertierten Album "Rewind The Film" vergangen, schon sind die ewig sozialromantisch motivierten Waliser wieder da, diesmal mit einer ungleich lauteren, sehr sperrigen Platte, die Postpunk, Krautrock und den New-Romantic-Sound der frühen Achtziger zu einer Ode an das völkerverbindende Versprechen Europa formuliert. Den Satz lassen Sie jetzt erstmal sacken. Und ja, klingt genauso irre, wie es in der Beschreibung wirkt. (...)"

WAZ, 01.07.2014 : Auf Bowies Spuren - Das Berlin-Album der Manic Street Preachers
Die sanfte, melodieselige Folkpop-Platte "Rewind The Film" aus dem vorigen Herbst war nur ein Vorgeschmack, die Ruhe vor dem Sturm. Gerade mal neun Monate später veröffentlichen die Manic Street Preachers ein kraftvolles, lautes Ausrufezeichen von Album.

Auf Bowies Spuren - Das Berlin-Album der Manic Street Preachers | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/kultur/musik/auf-bowies-spuren-das-berlin-album-der-manic-street-preachers-id9544878.html#plx1571604089
"Die sanfte, melodieselige Folkpop-Platte "Rewind The Film" aus dem vorigen Herbst war nur ein Vorgeschmack, die Ruhe vor dem Sturm. Gerade mal neun Monate später veröffentlichen die Manic Street Preachers ein kraftvolles, lautes Ausrufezeichen von Album. (...)"

Die Welt, 01.07.2014: Drei britische Sozialisten entdecken Berlin
"(...) Dass die Band in ihrer Spätphase sehr wohl noch im Stande ist, tolle Platten aufzunehmen, hat "Rewind The Film" bewiesen. Alles, was ihr fehlt, ist der Mut zur Ruhe. Und der Wille, die Vergangenheit ruhen zu lassen."

NWZ Online, 01.07.2014: Manic Street Preachers singen sich durch Europa
"(...) Hier teilt sich James Dean Bradfield - als Sänger/Leadgitarrist wieder in Hochform und längst einer der ganz Großen seiner Zunft - das Rampenlicht mit Green Gartside von Scritti Politti, der seine typisch seidenweich-androgynen Vocals beisteuert. Schon auf dem herausragenden Vorgängeralbum „Rewind The Film“ hatten die Manic Street Preachers mit Richard Hawley, Lucy Rose und Cate Le Bon gleich mehrere Gastsänger präsentiert - „Futurology“ gewinnt durch die sehr unterschiedlichen Stimmen ebenfalls an Reiz. (...)"

Laut.de, 30.06.2014: "Wir machen Urlaub in Deutschland" - Interview mit Nicky Wire
Hallo Nicky. Wie läuft die Tour bisher, seid ihr zufrieden?
"Ja, aber es ist körperlich schon sehr fordernd. Ich will mich sicher nicht beschweren. Du vergisst dein Alter oft, dein Körper allerdings nicht. Naja. Berlin war fantastisch. München auch, und das war nicht immer der Fall. Vielleicht hat es damit zu tun, dass Bayern gerade das Pokalfinale gewonnen hat. Es war dieser Samstagabend."